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Paraiba

Die prachtvollen Paraiba-Kristalle sind eine Varietät des Elbait, welcher wiederum zur Gruppe der Turmaline gehört. Diese entstehen aus einer komplexen chemischen Zusammensetzung aus Mineralien. Kupfer und Mangan dürfen bei der Entstehung der einzigartig blauen Paraibas nicht fehlen. Die Mineralien sind ausschlaggebend für die leuchtende, unverkennbare Farbe.

Der Paraiba ist einer der feinsten Edelsteine unter den Turmalin-Arten, die je gefunden wurden. Des Weiteren verfügt er über eine einzigartige Farbgebung. Die aussergewöhnlichen Blau-, Türkis- bis Grüntöne sind bis heute bei keinem weiteren Edelstein gefunden worden. Durch diese Eigenschaften und die Seltenheit zählt der Paraiba zu den begehrtesten Edelsteinen der Welt und ist damit sogar wertvoller als der Diamant. Ein elektrisierendes Schmuckstück in jeglicher Hinsicht.

 

Carat (Karat):

Die Grösse eines Edelsteins wird anhand von Karat gemessen. Dabei entspricht ein Karat 0,2 Gramm. Der Grundsatz lautet: Je mehr Karat, desto wertvoller der Stein

Color (Farbe):

Der Paraiba beeindruckt durch seine einzigartig leuchtenden, lebhaften Farben, welche zugleich auch das wichtigste Kriterium der Qualität ist. Diese reichen von Smaragdgrün und Mintgrün über Blaugrün, Türkis bis hin zu dunklem Violett und Blau.

Clarity (Reinheit):

Die Reinheit ist ein hohes Kriterium da selten Steine ohne Einschlüsse gefunden werden.

Cut (Schliff):

Fast jede Schliffart kann beim Paraiba angewendet werden. Unter anderem eignen sich der Ovalschliff, Diamantschliff, Rechteckschliff oder Oktogonalschliff um den Stein in vollendeter Schönheit zu präsentieren.

Der Paraiba ist ausschliesslich in kupfer- und manganhaltige Pegmatiten zu finden. Auf der Welt gibt es zwar zahlreiche Pegmatit-Vorkommen, doch ausgehoben werden sie nur in 3 Ländern.
Entdeckt wurde der Paraiba erstmals 1989 in Paraiba in Brasilien. Daher stammt auch der Name. Obwohl auch in der Nähe der Stadt Parelhas und in Rio Grande do Norte ausgehoben wurden, zählen Edelsteine aus dieser Region zu den begehrtesten Steinen unter allen. Neben Brasilien werden in lediglich zwei weiteren Ländern Paraibas abgebaut und ans Tageslicht befördert. In Nigeria wurden 2001 erstmals diese wertvollen Edelsteine abgebaut. In Mosambik wurden erstmals im Jahre 2005 Lagerstätten erschlossen. Dabei ist zu beachten, dass die Farbe der Edelsteine von Land zu Land variiert. Aus Nigeria stammende Paraibas sind meist in einem dunkleren Blauton als die von Brasilien. Die Edelsteine aus Mosambik sind in der Regel etwas heller als die aus Brasilien.

Durch den Bergarbeiter Heitor Dimas Barbosa gelang es diesem Edelstein, das Tageslicht zu erblicken und die Menschheit mit seinem Glanz zu verzaubern. Er zählt zu den schönsten und seltensten Edelsteinen auf der Welt. Bei den Sammlern ist der Paraiba sehr begehrt.

Da die Lagerstätte in Brasilien praktisch kein Rohmaterial mehr liefert und von dort die beste Qualität stammt, ist der Paraiba von Brasilien der seltenste Stein unter ihnen.
Auch die Steine, welche unbehandelt sind und sich in guter Farbqualität präsentieren, sind selten auf dem Markt zu finden. Denn 90% der Paraibas wurden mit der Wärmebehandlung so verändert, damit sie die blaue Farbgebung erreichen.

Das Erhitzen ist eine beliebte Technik, die beim Paraiba angewendet wird. Sie wurde über Jahrhunderte von Edelstein-Behandlern perfektioniert und dient zur Farbveränderung. Dadurch wird zum Beispiel aus einem lilafarbenem ein blauer Stein erzeugt. Eine weitere Behandlung, welche häufig zu beobachten ist, ist das Auffüllen der Risse damit die Farbe reiner erscheint.

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